the sound of music …

the sound of music …

Lilou…vor eini­gen Wochen erhielt ich eine Anfra­ge einer jun­gen Sän­ge­rin und Song­schrei­be­rin  ,ob ich nicht Lust hät­te auf eine lang­fris­ti­ge Zusam­men­ar­beit. Natür­lich war ich neu­gie­rig und schrieb ihr das ich sie ger­ne ken­nen­ler­nen wol­len wür­de und das wir es dann mit einem Test­shoot verbinden.Sie heißt Lilou und ich möch­te sie Euch ger­ne vor­stel­len:

Lilou ist 22 Jah­re jung und kommt aus der Nähe von Mann­heim. Wenn sie nicht gera­de auf Tour ist, stu­diert Lilou an der Folk­wang Uni­ver­si­tät der Küns­te in Essen “Inte­gra­ti­ve Kom­po­si­ti­on” seit 2014.Sie gewann schon Wett­be­wer­be im Song­wri­ting und Gesang und erhielt auch schon eini­ge Auszeichnungen.Was und wie sie schreibt hab ich mal von Ihrer Home­page www.liloumusik.de über­nom­men:

Du schweigst. Der Schei­ben­wi­scher quietscht.
So fremd waren wir uns nie.”

Lei­se und ein­dring­lich gehauch­te Zei­len, ganz puris­tisch beglei­tet, ste­hen in Kon­trast zu epi­schen Sta­di­on­chö­ren, ver­hall­ter E-Gitar­re, Bass und Schlag­zeug. Viel­leicht sieht man sogar ein Cel­lo, eine Gei­ge oder Live-Elek­tro­nik auf der Büh­ne… Immer ein­zig­ar­tig, denn so wan­del­bar, wie sich Lilou im Song „Gemi­ni“ (dt.: Zwil­lin­ge) über das eige­ne Stern­zei­chen beschreibt, ist auch die Live-Beset­zung der auf­stre­ben­den Künst­le­rin.
Hin- und her­ge­ris­sen zwi­schen hoch­flie­gen­der Eupho­rie und nor­di­scher Unter­kühlt­heit – mit Melo­di­en, die so sehr befrei­en und doch zugleich fast zer­rei­ßen. Wer kann da noch wis­sen, ob er gebannt lau­schen oder aus­ge­las­sen tan­zen soll?
Völ­lig klar ist jedoch: Lilou berührt. Und ob mit oder ohne Band – mit ihrem ein­neh­men­den Lächeln und ihrer Echt­heit gewinnt sie sowohl auf gro­ßen, als auch12092754_929593600445730_1560907253_n klei­nen Büh­nen in Sekun­den­schnel­le jedes Publi­kum für sich.
Sie ist eben, wie die Kie­ler Pres­se 2011 ein­mal über sie berich­te­te, „eine, die es wirk­lich will“.

Wir ihr sehen könnt, war der Test­shoot erfolg­reich und ihr wollt sicher wissen,wie die  Bil­der ent­stan­den sind.Was ist eigent­lich Levi­ta­ti­on?

Levi­ta­ti­on (lat. levi­tas = Leich­tig­keit) bezeich­net das freie Schwe­ben eines Objek­tes. Dazu wird mit­hil­fe einer Kraft die wir­ken­de Gewichts­kraft kom­pen­siert und ein Objekt im Raum posi­tio­niert, wobei kein direk­ter Kon­takt zum Boden oder zu fes­ten Objek­ten besteht.

In der Foto­gra­fie gibt es eini­ge Tricks um die­se Art von Levi­ta­ti­on umzusetzen.Diesmal hab ich es mir aller­dings sehr ein­fach gemacht ;0) .

Den 1,50m lan­gen Tisch und die Rah­men wur­den ein­fach auf den Fuß­bo­den gelegt. Lilou fuhr mich mit dem Stap­ler ca. 6–7m hoch, bis ich den Tisch kom­plett im Sucher fand. Nach­dem ich mich mit mei­ner Höhen­angst aus­ein­an­der­ge­setzt habe, hat sich Lilou in die Posen geworfen,das es ausschaut,als ob sie mit Leich­tig­keit über dem Tisch schwebt. Dann ließ ich von oben noch eini­ge Noten­blät­ter nach unten schwe­ben und voi­la , waren die Bil­der auch schon im Kas­ten.

 

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