Analoger Fotoschnack — Kapitel II

Analoger Fotoschnack — Kapitel II

  • … 3 Wochen nach dem ers­ten Tref­fen vom ana­lo­gen Shoo­ting sind alle Bil­der ent­wi­ckelt und in gedruck­ter Ver­si­on vor­zeig­bar. So tra­fen sich alle wie­der gemüt­lich bei­sam­men und jeder konn­te sei­ne klei­nen Meis­ter­wer­ke prä­sen­tie­ren ;0) … Die Best of-Bil­der wur­den direkt an die Wand gehan­gen und alle ande­ren in klei­ne­ren For­ma­ten ein­fach mal auf dem Tisch aus­ge­brei­tet, wo die Bild­be­spre­chun­gen dann statt­ge­fun­den haben …

Wenn man die Bil­der gedruckt an der Wand und auf dem Tisch betrach­tet, merkt man, das wenn  man ein mit einer ana­lo­gen Kame­ra geschos­se­nes Bild, das man fer­tig ent­wi­ckelt in der Hand hält, einen ganz ande­ren Charme und auch eine ande­re Wer­tig­keit hat als digi­ta­le Fotos auf dem Rech­ner.IMG_2374-galerie Kopie

Ein wei­te­rer Grund ist die Ver­bind­lich­keit der ana­lo­gen Foto­gra­fie. Macht man digi­tal von jedem Motiv so vie­le Fotos wie man mag und hat nur die Kapa­zi­tät der Spei­cher­kar­te als Limit, denkt man bei einem ein­ge­leg­ten Film mit einer fes­ten Foto­an­zahl viel mehr über das ein­zu­fan­gen­de Motiv nach. Das Foto­gra­fie­ren wird so wie­der bewuss­ter und weni­ger belie­big.

 Ein Bild ist ein Bild ist Bild ist ein Bild. Egal, ob es „out of the box“ kommt oder eine kom­ple­xe Bear­bei­tung durch­lau­fen hat. Allein das Ergeb­nis zählt. Hier bei dem ana­lo­gen Foto­sch­nack waren vie­le moti­vier­te Köp­fe am Werk und an den Resul­ta­ten konn­te man sehen wie jeder für sich mit der mecha­ni­schen Foto­gra­fie umge­gan­gen ist.

Eini­ge hat­ten am Anfang das Gefühl nicht krea­tiv genug zu sein und kei­ne neu­en Ide­en zu haben, ande­re hat­ten schon kom­ple­xe Bild­sets im Kopf und hat­ten dem­entspre­chend Equip­ment mit. Wie­der ande­re hat­ten schon jah­re­lan­ge tech­ni­sche Erfah­rung in der ana­lo­gen Foto­gra­fie und ande­re hat­ten zum ers­ten mal eine Kame­ra ohne Dis­play in der Hand 😛 … Durch den Aus­tausch von vie­len unter­schied­li­chen Foto­gra­fen, vom Quer­den­ker bis hin zum Tech­ni­ker, konn­ten sich die Ergeb­nis­se wirk­lich sehen las­sen.

Eini­ge haben sel­ber ent­wi­ckelt. Vie­le haben sie auch unter Hoch­span­nung in ein Foto­la­bor gesandt und dann bis zu 10 Tagen mit den Füßen gescharrt um die Ergeb­nis­se end­lich zu ana­ly­sie­ren und zu betrach­ten.

Die gan­ze Span­nung, die gan­ze Atmo­sphä­re die ana­lo­ge Fotos erzeu­gen, ob nicht erklär­ba­rer Schär­fe-Unschär­fe­ver­lauf, Rau­schen, schwarz/weiß oder Far­be — wir ler­nen es wie­der zu lie­ben ;0) …

Auf­grund der Feed­backs & Wün­sche:                                   

  • mehr Zeit
  • mehr Model­le
  • wär­me­re Tem­pe­ra­tu­ren

haben wir alle beschlos­sen die­ses Event zu wie­der­ho­len ! Das nächs­te Event wird somit im August (ana­lo­ges shoo­ten) und im Sep­tem­ber 2016 (prä­sen­tie­ren der Bil­der) statt­fin­den und wird auch wie­der auf zwei Tage ver­teilt wer­den.

Da wir jetzt wis­sen, was wir nächs­tes Mal noch ver­bes­sern kön­nen, wird es noch mehr Spaß geben und alles noch ent­spann­ter wer­den.

Ter­min wird recht­zei­tig bekannt gege­ben. Also deckt Euch schon mal mit Fil­me ein 😛 …

Die “Gale­rie” wird dann unter frei­en Him­mel sein und bie­tet somit auch Platz für Groß­dru­cke. Natür­lich wird es an bei bei­den Tagen auch wie­der kuli­na­ri­sche High­lights geben.

Ich fand es sehr lehr­reich und den Aus­tausch super inspi­rie­rend und ich freu mich jetzt schon auf das nächs­te Event.

Ich spre­che allen Betei­lig­ten noch mal mei­nen Rie­sen Dank aus — wir haben es rich­tig gerockt !!!

Lie­be Grü­ße

hady

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